Antibiotika wirken gegen Bakterien, aber nicht gegen Viren. Viele häufige Infekte wie Erkältung, Husten, Halsschmerzen oder grippale Infekte werden durch Viren verursacht. In diesen Fällen helfen Antibiotika meistens nicht.
Auf einen Blick
- Antibiotika wirken gegen Bakterien, nicht gegen Viren.
- Sie sind nur bei bestimmten bakteriellen Infektionen sinnvoll.
- Unnötige Einnahmen fördern Nebenwirkungen und Antibiotikaresistenzen.

Wann können Antibiotika sinnvoll sein?
- bei bestimmten bakteriellen Infektionen
- bei Lungenentzündung
- bei manchen Harnwegsinfekten
- bei bestimmten Hautinfektionen
- wenn der ärztliche Untersuchungsbefund dafür spricht
Warum nicht vorsichtshalber Antibiotika?
Antibiotika können Nebenwirkungen verursachen, zum Beispiel Durchfall, Hautausschlag oder allergische Reaktionen. Ausserdem kann ein unnötiger Einsatz dazu beitragen, dass Bakterien resistent werden.
Was hilft bei viralen Infekten?
- ausreichend trinken
- Ruhe und Schlaf
- fiebersenkende oder schmerzlindernde Mittel, falls geeignet
- Nasenspülung oder Nasenspray kurzfristig
- Geduld – viele Infekte brauchen einige Tage
Wann sollten Sie ärztliche Hilfe suchen?
- bei Atemnot
- bei hohem oder anhaltendem Fieber
- bei starkem Krankheitsgefühl
- bei Brustschmerzen
- bei Verschlechterung nach anfänglicher Besserung
- bei relevanten Vorerkrankungen oder Immunschwäche
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Wichtiger Hinweis:
Diese Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine persönliche ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Bei akuten Beschwerden, Unsicherheit oder Verschlechterung wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder den ärztlichen Notfalldienst.
