Nackenschmerzen – was Sie selbst tun können

Nackenschmerzen – was Sie selbst tun können

Nackenschmerzen sind häufig und entstehen oft durch Muskelverspannungen, langes Sitzen, Stress, ungünstige Schlafpositionen oder ungewohnte Belastung.

In den meisten Fällen sind Nackenschmerzen nicht gefährlich und bessern sich mit Bewegung, Wärme und einfachen Massnahmen.

Was Sie selbst tun können:

  • Bleiben Sie in Bewegung.
  • Vermeiden Sie längere Schonhaltung.
  • Wärme kann verspannte Muskulatur entspannen.
  • Machen Sie vorsichtige Bewegungsübungen.
  • Achten Sie auf Pausen bei Bildschirmarbeit.
  • Vermeiden Sie ruckartige Bewegungen.
  • Schmerzmittel können kurzfristig sinnvoll sein, falls Sie diese vertragen.

Wann sollten Sie ärztliche Hilfe suchen?

  • bei starken oder zunehmenden Schmerzen
  • nach einem Unfall oder Sturz
  • bei Fieber oder starkem Krankheitsgefühl
  • bei Taubheitsgefühl, Kribbeln oder Schwäche im Arm
  • bei starken Kopfschmerzen oder neurologischen Symptomen
  • wenn die Beschwerden länger anhalten
  • wenn Sie unsicher sind

Sofort ärztliche Hilfe suchen bei:

  • Lähmungen
  • Sprach- oder Sehstörungen
  • plötzlichem sehr starkem Kopfschmerz
  • Nackensteifigkeit mit Fieber
  • Bewusstseinsstörungen

Hilfreiche Übungen

Die folgenden Übungen können bei unkomplizierten Nackenschmerzen hilfreich sein. Bitte führen Sie die Bewegungen langsam und vorsichtig aus.

Wenn Schmerzen deutlich zunehmen, Taubheitsgefühle, Kribbeln, Schwäche im Arm, Schwindel oder andere Warnzeichen auftreten, brechen Sie ab und suchen Sie ärztliche Hilfe.

Video:

Wichtiger Hinweis:
Diese Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine persönliche ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung.