Atemübungen können helfen, den Körper zu beruhigen, Stress zu reduzieren und bei innerer Unruhe wieder mehr Kontrolle zu spüren.
Sie ersetzen keine medizinische Abklärung bei Atemnot, Brustschmerzen oder schweren Beschwerden.
Auf einen Blick
- Setzen Sie sich bequem hin und lassen Sie die Schultern locker.
- Atmen Sie langsam durch die Nase ein und etwas länger durch den Mund aus.
- Wiederholen Sie die ruhige Atmung für einige Atemzüge, ohne zu pressen.
- Bei Schwindel abbrechen; bei Atemnot oder Brustschmerzen medizinische Hilfe suchen.

Einfache Atemübung
- Setzen Sie sich bequem hin.
- Lassen Sie die Schultern locker.
- Atmen Sie langsam durch die Nase ein.
- Atmen Sie etwas länger durch den Mund aus.
- Wiederholen Sie dies für 5–10 ruhige Atemzüge.
- Pressen oder erzwingen Sie die Atmung nicht.
4–6-Atmung
- 4 Sekunden einatmen
- 6 Sekunden ausatmen
- einige Minuten ruhig wiederholen
- bei Schwindel abbrechen
Wann können Atemübungen hilfreich sein?
- bei Stress oder innerer Unruhe
- vor dem Einschlafen
- bei Anspannung
- vor einem schwierigen Gespräch
- als kurze Pause im Alltag
Ärztliche Hilfe suchen bei
- neu auftretender Atemnot
- Atemnot bei Belastung
- Brustschmerzen
- Herzrasen mit starkem Schwindel
- Ohnmacht
- bläulichen Lippen
- starkem Krankheitsgefühl
Sofort Hilfe suchen bei
- schwerer Atemnot
- Druck oder Schmerzen in der Brust
- Bewusstseinsstörung
- Lähmungen oder Sprachstörungen
- Verdacht auf allergische Reaktion mit Schwellung oder Atemnot
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Wichtiger Hinweis: Diese Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine persönliche ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Bei akuten Beschwerden, Unsicherheit oder Verschlechterung wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder den ärztlichen Notfalldienst.
